Der Samstag stand ganz im Zeichen der Kultur, wobei die Frühstückskultur des Hotels wie bereits erwähnt doch eher dürftig war. Allerdings sollte der dritte Tag in München durchaus einige kulinarische und kulturelle Highlights bereithalten. So zum Beispiel den Abstecher zum Viktualienmarkt, wo man sich frische Weisswürste und das passende Getränk einverleibte.

Gestärkt ging es dann in Richtung Deutsches Museum, vor dessen Eingang man ein Erlebnis der besonderen Art hatte. Hier die Versuchsbeschreibung: Man nehme eine vierköpfige Familie, inklusive zwei schreienden Kindern und einem gestressten Papi, dazu einen E-Klasse Kombi und einen gefüllten Einkaufskorb, den man unmittelbar vor dem Wagen platziert. Jetzt nur noch einsteigen, mit den Badelatschen von der Kupplung rutschen und mit Schmackes über den Korb brettern. Ergebnis: Die Kinder verstummen wie noch nie und der Korb ähnelt einem Kunstwerk von der Dokumenta, das durch einen mittelschweren Tornado zerstört wurde. Und weil es so schön war und alle Passanten es kaum erwarten können, setzt Papi kurz zurück, um dann ein zweites mal gekonnt mit Vollgas über das Trauerspiel zu semmeln, welches eine halbe Minute zuvor noch ein Korb gewesen ist. Da kann man einfach nur sagen: Jetzt gehts wieder rund hier!!

Im Deutschen Museum war man überwältigt bezüglich der Ausmaße der zahlreichen Abteilungen, so dass man sich auf ausgewählte Fachbereiche festlegte. Besonders die physikalischen und mechanischen Mitmach-Vorrichtungen hatte es unserer Reisegruppe besonders angetan. Zu guter letzt bewegte man sich durch die endlos erscheinenden Katakomben der berüchtigten Bergbau-Abteilung. Leider konnte der zugehörige Hefestand trotz intensiver Suche und dem Hinterlassen einiger Duftmarken nicht ausgemacht werden.
Aus diesem Grund verspürten alle Museumsbesucher den plötzlichen Drang, sich auf schnellstem Wege in die Nähe des Chinesischen Turmes zu bewegen, wo man sich die entsprechende Bedürfnisbefriedigung erhoffte und auch prompt in die Tat umsetzen konnte. So verging Stunde um Stunde im Englischen Garten, bis bei einem jungen Mann in der Runde schlagartig das Rettich-Syndrom gepaart mit dem Tuborg-Effekt auftrat. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Getränkekarte oder fragen sie Mr. Bondage! Auch der Umgang mit Schere, Papier und anderen Utensilien fiel sichtlich schwer und es kam die folgende Frage auf: Wieso sind in München um 18.00 Uhr die Lichter an? Ganz klar: Damit man sie sich richtig aussschießen kann!

Am Abend schlenderte man schließlich über die Leopoldstraße, auf der die WM-Revival-Party angesagt war, die allerdings recht wenig mit Fußball-WM zu tun hatte. Nun ja….Wer jetzt denkt, der letzte Abend der Clubtour sei an dieser Stelle vorbei, der täuscht sich gewaltig. Denn für fünf SPCler hieß es: Ab in die Pizzeria-Schlauch-Diskothek, wo man noch den einen oder anderen Absacker zu sich nahm bzw diesen aufgrund einer Kettenreaktion übergeleert bekam. An dieser Stelle vielen Dank an unsere äußerst grazile und anmutige Tischnachbarin, die für die Überflutung und beste Unterhaltung am Tisch sorgte.

Sonntags nach dem Frühstück hiess es Servus, München! Drei durchweg gelungene Tage, die uns allen in sehr guter Erinnerung bleiben werden!

Hier sind die Links für die Reiseberichte München Teil 1 und Teil 2.

Viel Spaß dabei!


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